Werfen Sie einen Not-Anker, wenn die Dynamik steigt


Kennen Sie auch die Situationen, in denen Sie sich fragen, was hier überhaupt gerade passiert? Wilde Hektik, eifrige Betriebsamkeit und hohe Dynamik und Sie befinden sich mittendrin. Sie starten immer wieder mit verschiedenen Aufgaben, werden dauernd unterbrochen und schalten nur noch wild zwischen Aufgaben hin und her ohne auch nur eine einzige davon abzuschließen oder sinnvoll weiterzutreiben. Irgendwie läuft das „Jetzt“ nur noch wie ein Film an Ihnen vorbei und Sie sehen als Unbeteiligter gefühlt nur noch zu und fühlen sich vollends fremdgesteuert.

Wenn Sie diese Situationen bewusst erkennen, dann sind Sie auf einem guten Weg, weil Sie dann aktiv in das Geschehen eingreifen können. Ich habe bereits in den Artikeln Störungen reduzieren und Auf die innere Einstellung kommt es an über dieses Thema geschrieben, möchte es aber aus aktuellem Anlass nochmal aufgreifen.

Werfen Sie in einer solchen Situation einen Anker. Wie das geht? Gehen Sie sich einen Kaffee holen oder eine Runde spazieren. Einfach kurz abschalten und dann die Situation von außen betrachten. Was läuft gerade falsch? Was sind Ihre Prioritäten für die Woche und für heute? Wer darf Sie mit welchen Themen unterbrechen? Benutzen Sie auch ruhig die Worte „danke, aber NEIN danke“ wenn jemand Ihnen eine neue Aufgabe übergeben möchte.

Durch das Zurücktreten aus der Situation und Betrachten von außen werden Sie wieder Herr/Frau der Lage und können das Geschehen aktiv steuern anstatt reaktiv getrieben zu werden.


Dennis Jung

Über Dennis Jung

Herr Jung hat 2008 ein Studium zum Dipl.-Ing. (FH) im Bereich Informationstechnik mit Schwerpunkt Softwaretechnik abgeschlossen. Er arbeitet seit 4 Jahren als Projektleiter für die ZF TRW Produktlinien SCS und EPB. Seit 2017 ist er Abteilungsleiter im Bereich Globale Bremsen Softwareentwicklung – Software Projektmanagement.

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